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Hallo aus Münchner Raum!

 
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Autor Nachricht
Gavin




Alter: 50
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 24.02.2014
Beiträge: 10
BeitragVerfasst am: Sa März 01, 2014 10:09    Titel: Hallo aus Münchner Raum! Antworten mit Zitat

Ich, 46 Jahre, war bereits vor ca. 4 Jahren hier angemeldet und habe mich schon mit dem Thema Asexualität auseinandergesetzt. Damals habe ich mich gerade von meiner Freundin getrennt. Grund waren meine sexuellen Schwierigkeiten.
Nun bin ich wieder hier, mit meinen Erfahrungen der letzten Jahre....
... in denen ich immer wieder versucht habe, mit einer Frau eine, in Anführungsstrichen, normale Parrnerschaft zu führen. Leider sind die Beziehungen immer gescheitert, immer wegen dem selben Thema: es hat einfach nicht mit meiner Sexualität funktioniert. Mir hat einfach der sexuelle Trieb gefehlt, mit meiner Partnerin zu schlafen. Ich liebe es, mit meiner Partner zu kuscheln, körperliche Nähe genieße ich ja. Aber sobald meine Partnerin von mir mehr wollte, war ich in einer absoluten Stressituation. Mir ist und war der GV nie wichtig, mir fehlt da einfach die Lust und die entsprechende Libido.
Ich bin ein gutaussehender, sportlicher Mann ( wird mir immer gesagt), es fällt mir auch nicht schwer eine Frau kennenzulernen. Somit bin ich immer wieder in die Situation gekommen, mit der Frau eigentlich schlafen zu wollen, aber es dann doch nicht konnte oder wollte.
Es liegt wohl Nahe, dass ich doch in gewisser Weise asexuell bin -
zumindest spricht sehr viel dafür.

Ich würde mich freuen, wenn ich in diesem Forum mehr darüber erfahre und mich mit anderen Leuten austauschen kann.

Lieben Gruß
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Gavin




Alter: 50
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 24.02.2014
Beiträge: 10
BeitragVerfasst am: Sa März 01, 2014 10:11    Titel: ..und noch was... Antworten mit Zitat

....in den letzten Jahren war ich bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten und habe somit auch alle mögichen Pillen eingenommen.
Ich habe tatsächlich nichts unversucht gelassen und das ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass ich eigentlich sexuell sein möchte. Durch die Pillen konnte ich trotzdem nur bedingt GV ausüben, Spaß hatte ich auch nicht richtig dabei.
Dies bringt mich zur Erkenntnis, dass die sexuelle Interaktion für mich wohl nicht wichtig ist und hier klar die Grenze gesetzt wird, was ich möchte und was nicht!
Und, wenn ich mir das so genau überlege, war das mein ganzen Leben bereits so und zieht sich wie ein roter Faden durch all meinen Beziehungen. Auf der einen Seite genieße ich die körperliche Nähe, Küssen + Kuscheln, auf der anderen Seite war die körperliche Vereinigung für mich Stress und das, was ich nicht unbedingt brauchte - gehört halt dazu (meine Gedanken).
Ich ware im Prinzip immer auf der Suche nach Geborgenheit, aber, wenn ich nun im nachhinein ehrlich zu mir bin, nicht nach Sex!
Dies ist für mich nun auch die Antwort darauf, warum ich selbst in jungen "Mannesalter" keinen großen Ambitionen auf sexuellen Verkehr hatte.
Das verwunderliche dabei ist, dass in meinem Kopf sexuelle Phantasien vorherrschen, die ich im wahren Leben mit dem Partner aber nicht ausüben kann und wohl nicht möchte.

So, jetzt habe ich einige Gedanken von mir hier preisgegeben und stelle fest, dass mir das echt gut tut, darüber zu schreiben.

Lieben Gruß
Gavin
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Ducati




Alter: 59
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 01.06.2014
Beiträge: 2
Wohnort: Baden-Württemberg
BeitragVerfasst am: Mo Jun 02, 2014 19:01    Titel: Ähnlichkeiten Antworten mit Zitat

in jüngeren Jahren war ich jedes Mal erregt und wollte GV, wenn ich jemanden Neues kennengelernt hatte. Hielt nur nicht lange an, nach 2-3 Wochen hatte ich Null Interesse mehr an GV, obwohl mir immer noch verliebt war. Es war, wie wenn mein Vorrat an Erregung alle war und ich den erst mal auffüllen musste. Die Beziehungen wurden natürlich anstrengend, vor allem wenn frau keine so gut Schauspielerin ist. Nach ersetzten der Wechseljahre, war bei mir recht früh, war es ganz aus. Kein Verlangen, kein Interesse, ja sogar bei der Vorstellung daran... Ekel. Wenn ich gefragt werde, ob mir nicht ein Partner fehlen würde, antworte ich mit nein, und auch, der Sex fehlt mir nicht. Klar könnte man sicher einiges mit Hormonen machen, aber ich stopf mich nicht mit so was voll. Ich bin wie ich nun mal bin, basta. Und mir geht es gut dabei und im Alter kann ich immer noch in eine Alten-WG ziehen......
_________________
Ich bin Ich, die einen kennen mich, die anderen können mich.
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Kunstkenner




Alter: 48
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 11
Wohnort: München
BeitragVerfasst am: So Jul 26, 2015 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

hi Gavin, bin auch aus München, mir gehts ähnlich wie Dir, nur dass ich die emotionale Nähe von Männern suche (ohne mich deswegen als "schwul" zu definieren) denke mal, dass es sehr schwer ist, eine Bez. mit Menschen zu führen, für die Sex einen hohen Stellenwert hat, egal ob Männer oder Frauen
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zachtjes




Alter: 46
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 11.02.2013
Beiträge: 0
Wohnort: München
BeitragVerfasst am: Mo Dez 14, 2015 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gavin,
dein Beitrag ist zwar schon etwas länger her, aber dennoch hat er mich sehr angesprochen. Deine Entscheidung, sexuell nicht aktiv sein zu wollen, finde ich sehr mutig, ich denke, gerade als Mann ist das besonders schwierig (in unserer Gesellschaft, wo jeder Mann immer wollen und können muß).
Mir geht es als Frau auch so, daß ich für mich beschlossen habe, nicht weiter als Küssen oder Kuscheln zu gehen. Mein Problem damit ist aber, daß ich Angst habe, überhaupt noch auf dem "normalen" Markt zu suchen, denn ich weiß, daß an diesem Thema jede Beziehung scheitern wird. Und ich kann in der Hinsicht keine Kompromisse (mehr) eingehen.
Jedoch befürchte ich, innerlich zu vereinsamen und auch generell zu wenig Zärtlichkeit zu bekommen. Mein Herzenswunsch wäre, jemanden zu finden, der diesselben Interessen hat und der mir auch äußerlich gefällt, aber eben OHNE Sex.
Momentan bin ich in einer Phase, in der ich langsam die Hoffnung aufgebe, jemals so einen Mann zu finden.
Ich bin froh, daß es dieses Forum gibt, dann sehe ich wenigstens, daß es wirklich viele andere Menschen gibt, die ähnlich empfinden wie ich.
LG zachtjes
_________________
Even a stopped clock is right twice a day. (Woody Allen)
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Travelmaid




Alter: 57
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 06.02.2018
Beiträge: 4
BeitragVerfasst am: Sa Feb 10, 2018 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich bin noch recht neu hier und habe mich gerade mal so durchgescrollt, als ich genau hier hängengeblieben bin. Für mich als Frau ist es sehr, sehr beruhigend zu lesen, dass es auch Männer gibt, die wie ich Nähe schätzen, aber nicht den GV. Ich hatte lange Zeit in meine Beziehungen immer das Gefühl, dass es meine Schuld ist, dass ich wenig bis keine Lust hatte.

Und ja, es gab durchaus Phasen, in denen mir GV gefallen hat, dachte ich zumindest. Aber es gab in meinen Beziehungen auch immer wieder längere Phasen, in denen ich nur den Erwartungen meines Partners nachgekommen bin (weil es sich halt so gehört)

Ich habe mich immer schuldig gefühlt, wenn ich keine Lust hatte und gedacht, dass etwas bei mir nicht normal ist.

Was ich mich frage ist, warum ich immer wieder Männer kennengelernt habe, bei denen der GV eine sehr sehr wichtige Rolle gespielt hat.
Warum wusste ich bis jetzt nicht, dass es überhaupt Asexualität gibt und musste durch einen Zufall draufkommen.

Und wie erkenne ich einen asexuellen Mann? Ich kann ja schließlich nicht einfach fragen?

Die letzten Jahre habe ich mich immer wieder sehr abweisend gezeigt, wenn ein Mann eine Partnerschaft mit mir eingehen wollte, weil ich das leidige Thema Sex gleich ausklammern wollte.

Aber wie erkenne ich oder finde ich einen asexuellen Mann, da ich mir ja eine Partnerschaft wünsche?
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Sandkastenzorro




Alter: 37
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 2822
Wohnort: Politzania
BeitragVerfasst am: Sa Feb 10, 2018 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Und wie erkenne ich einen asexuellen Mann?


An dem Tattoo auf der Stirn, wo "Asex" draufsteht.

...sorry, konnte nicht wiederstehen. Aber genauso gut hättest du fragen können "Wie erkenne ich einen Schwulen/Lesbe/Bisexuellen/Pansexuellen/Objektophilen/Päderasten/WTFistiker?"
Oder besser noch: Woran erkennen die Männer, dass du asexuell bist?

...siehste! Da haste die Antwort.
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Wer in die Toilette taucht, der auch alte Socken raucht!
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Maz
ADMod Team



Alter: 40
Sexualität:
keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 11816
BeitragVerfasst am: Sa Feb 10, 2018 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

An dem Tattoo auf der Stirn, wo "Asex" draufsteht.


Nene sondern am T-Shirt mit der Aufschrift: "Bier formte diesen Körper". Da die Genitalien sich hierbei Richtung Bauchinnenraum zurückzuziehen und die Libido durch Phytoöstrogene gehemmt wird kann man in dem Fall von vollständiger Asexualität ausgehen Wink

ok im Ernst:

Travelmaid hat folgendes geschrieben:

Ich kann ja schließlich nicht einfach fragen?


Ich fürchte zu einem gewissen Zeitpunkt X des Interaktionsprozesses wird sich das nicht vermeiden lassen. bzw. als Alternative dazu einfach selbst darüber sprechen was man sich wünscht und was man am Gegenüber akzeptieren kann und was nicht. Dann wird er sich hoffentlich von alleine dazu äußern.
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Sandkastenzorro




Alter: 37
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 2822
Wohnort: Politzania
BeitragVerfasst am: Sa Feb 10, 2018 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing
Das wirklich schlimme ist ja, dass es dieses T-Shirt wirklich gibt. Und noch schlimmer ist es, dass es Individuen gibt, die diesen Kack auch noch kaufen und anziehen. Zum Fremdschämen ist das.

Genauso, wie es einige Zeit in war, dieses total bescheuerte Shirt zu tragen, auf dem stand vorne "Ich bin schizophren" und hinten "Ich auch".
Psychologie 6!
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Maz
ADMod Team



Alter: 40
Sexualität:
keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 11816
BeitragVerfasst am: Sa Feb 10, 2018 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Das wirklich schlimme ist ja, dass es dieses T-Shirt wirklich gibt.


Eben drum hat das auch im Gegensatz zu besagtem wohl eher nicht-existenten Tattoo auch eine gewisse praktische Relevanz.
Allerdings ist ein Nebeneffekt davon oft eine gewisse ungünstige Persönlichkeitsveränderung. Die kommt dann weniger von den Östrogenen sondern eher vom Alkohol im Bier. Wink

Zitat:

Genauso, wie es einige Zeit in war, dieses total bescheuerte Shirt zu tragen, auf dem stand vorne "Ich bin schizophren" und hinten "Ich auch".


Ja das ist der klassische Küchenpsychologen-Fail: DIS mit Schizophrenie verwechselt.
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Sandkastenzorro




Alter: 37
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 2822
Wohnort: Politzania
BeitragVerfasst am: Sa Feb 10, 2018 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Allerdings ist ein Nebeneffekt davon oft eine gewisse ungünstige Persönlichkeitsveränderung. Die kommt dann weniger von den Östrogenen sondern eher vom Alkohol im Bier.


Ja, eben drum. Ich finde schon diese ganzen Asis widerlich, die beim Netto/Lidl/Rewe die ganzen Bierpullen aufs Band legen. Aber das hat wohl persönliche Gründe. Wobei ich auch ganz unpersönlich finde, dass Alkoholkauf (besonders Bier = "Ein Feierabendbierchen" ... ) ne Menge über den Charakter aussagt. Tunlichst zu meiden.
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Lebenskünstler





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 98
Wohnort: Süden der BRD
BeitragVerfasst am: So Apr 15, 2018 0:08    Titel: Antworten mit Zitat

Travelmaid hat folgendes geschrieben:

Was ich mich frage ist, warum ich immer wieder Männer kennengelernt habe, bei denen der GV eine sehr sehr wichtige Rolle gespielt hat.
Warum wusste ich bis jetzt nicht, dass es überhaupt Asexualität gibt und musste durch einen Zufall draufkommen.


Gegensätze ziehen sich an. Laughing
Kommt mir umgekehrt bekannt vor.
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... euer Lebenskünstler seit 1950 -
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