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Das Bastelweg zur Schwangerschaft

 
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Rückzugsraum




Alter: 41
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.07.2021
Beiträge: 41
Wohnort: Hagen, NRW
BeitragVerfasst am: So Jul 18, 2021 7:56    Titel: Das Bastelweg zur Schwangerschaft Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde,

im Thread "Aromantisch, verheiratet" hatte ich angedeutet, dass mein Mann und ich eine Bastellösung dafür gefunden hatten, dass ich ohne Sex (also im engeren Sinne) schwanger werden kann. Daraufhin meldete sich eine Person per PM bei mir, die daran Interesse hat und da es möglicherweise noch mehr Betroffene gibt, dachte ich mir, ich schreibe das jetzt mal hierher (ich hoffe, das ist die richtige Stelle dafür).
Vielleicht finden sich auch noch weitere Lösungen dafür. Hier kommt erstmal unsere...

Man nehme:
- einen Mann
- eine Frau
- evtl. Ovulationstests
- eine Menstruationstasse oder ein anderes Gefäß, das ausgekocht werden kann
- eine steril verpackte 10ml-Spritze (wir hatten gleich eine Großpackung aus dem Apotheken-Versandt gekauft)
- Einmalkatheter
- etwas, um den Katheter mit der Spritze zu verbinden (ich glaube, wir hatten mit Schnur angefangen und sind irgendwann bei Kabelbindern gelandet

Vorgehen:
- Im Vorfeld wird der Zeitpunkt der Empfänglichkeit bestimmt. Ich hatte mit Temperaturkurven gerarbeitet, bin aber dann dazu übergegangen, im möglichen Zeitraum Ovulationstests zu machen, um das geeignete Zeitfenster zu bestimmen
- Zuerst wird die Menstruationstasse ausgekocht, damit sie steril ist, die anderen Dinge werden bereit gelegt
- Der Mann befriedigt sich selbst und sorgt dafür, dass das Sperma in der Menstruationstasse landet
- Während der Mann sich wäscht, hält die Frau die Menstruationstasse in den Händen. Durch die Ruhe und die warme umgebund verflüssigt sich das Sperma
- Nun werden sie Spritze und der Katheter ausgepackt und miteinander verbunden. Das Sperma wird damit aufgesaugt
- Die Frau legt sich hin. Irgendwohin wo es bequem ist und es zugleich die Möglichkeit gibt, das Becken bzw. die Beine hochzulegen (evtl Kissen zum Stücken des Beckens bereitlegen)
- Nun wird das Sperma mit Hilfe der Spritzenkonstruktion in die Frau gespritzt
- Die Frau hebt das Becken und legt die Beine hoch. Ich persönlich hatte mich dann in dieser Lage selbstbefriedigt, so dass ich zum Orgasmus kam
- Eine Weile warten (ich weiß nicht mehr, wie lange)

Wir hatten diese Prozedur ein- bis zweimal täglich durchgeführt. Das erste Mal hatten wir 5 Monate gebracht, bis ich schwanger wurde, beim zweiten Mal 4 Monate und beim 3. Kind waren es nur zwei (das heißt, ich hatte bereits nach einem Monat einen positiven Test, allerdings hielt die Schwangerschaft nicht an).

Ich hoffe, die Anleitung war für euch hilfreich und wünsche allen, die sich eine Schwangerschaft erhoffen, viel Glück!

Viele liebe Grüße,
Julia
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Ananas




Alter: 35
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.07.2021
Beiträge: 5
Wohnort: Graz-Neuhart
BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2021 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rückzugsraum!

Klingt interessant...
Bin ich richtig in der Annahme, dass du aufgrund deines "Empfängnis-Abenteuers" asexuell-repulsive bist?
Ich hab nämlich meine Kinder auf die "klassische Methode" empfangen, bin allerdings sex-positive asexuell.

Lg, die Ananas
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Rückzugsraum




Alter: 41
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.07.2021
Beiträge: 41
Wohnort: Hagen, NRW
BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2021 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ananas,

erstmal: herzlich willkommen! Very Happy

Und: falls Du mit 'repulsive' meinen solltest, dass ich Sex abstoßend oder gar verwerflich finde, wäre das weit gefehlt.
Ich persönlich finde Sex großartig. Ich mag erotische Literatur (und habe auch schon selbst welche verfasst), mag Comics die das gesamte Spektrium der Körperlichkeit abdecken, ich mag Sachliteratur über das Thema und offene Gespräche...
Ich mag ihn nur nicht haben. Ich hatte nie das Verlangen danach und sehe einen Erwachsenen ohne Unterwäsche so wie ich ein Kind ohne Unterwäsche sehe... eben als nackten Menschen. Nichts mehr, nichts weniger.

Ich hatte zu Beginn meiner Beziehung zu meinem Mann ein paar Mal Sex und das lief so, dass ich mich bermühte, herauszufinden, was ich tun muss, damit es möglichst schnell wieder vorbei ist und wir dann wieder etwas tun können, was mir Freude macht.

Doch letztlich wurde mir klar, wie wichtig mir Konsens bei allem ist, was zwischen Menschen vorgeht, vor allem, wenn es körperlich ist. Dass es beim Sex ein Ja! geben sollte und dass alles, was in Richtung "Na gut, bringen wir es hinter uns, wenn es sein muss" keinem gerecht wird.

Und einen Mensch auf einen Weg zu zeugen, der sich für mich anfühlt, als müsste ich phasenweise 1-2 mal täglich eine Steuererklärung ausfüllen, kam mir nicht richtig vor. Bei unserer Bastellösung hingegen hatten mein Mann und ich beide Spaß. Es war irgendwie 'unser' Weg und ich glaube, das ist es, was letztlich zählt und die Beziehung stärkt.

Viele liebe Grüße,
Julia
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Ananas




Alter: 35
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.07.2021
Beiträge: 5
Wohnort: Graz-Neuhart
BeitragVerfasst am: Mo Jul 19, 2021 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Julia!

Danke für dein Willkommen! Very Happy Ich freu mich hier bei euch zu sein!

Euer Bastelweg klingt für mich sehr kreativ, daher mein Gedanke zwecks "repulsive".
Aber ich verstehe, was du meinst.
Mir geht es da ähnlich wie dir: Ich hab mit Sex auch kein Problem, ich find ihn auch interessant, bloß am Verlangen der Durchführung scheitert es bei mir. Ich brauch das einfach nicht.

Allerdings unterscheiden wir uns dann doch in der Umsetzung. Das find ich spannend! Während du meinst, dass dir Konsens in der Beziehung wichtig ist und du dich im Endeffekt nicht (mehr) für jemanden verbiegen willst, ist das für mich schon noch Usus. Nicht falsch verstehen: ich finde deine Einstellung toll und ich würde das für mich auch wünschen! Ich habe mich oft gefragt, ob ich es so wie du machen sollte.
Doch ich fürchte, dann würde ich die Beziehung zu meinem Mann gefährden, der (leider) sehr sexuell ist.

Er schraubt seine sexuellen Bedürfnisse für mich ziemlich runter und ich komme ihm entgegen, indem ich mit ihm ab und zu Sex habe. Wir treffen uns also quasi in der Mitte. Für mich ist das ok, weil ich das für ihn gern mache und ich dann einfach die Zärtlichkeiten aus dem Ganzen für mich "mitnehme". Für meinen Mann ist es allerdings noch schwierig, weil er Angst hat, dass er mich ausnutzt. Ist das also optimal und geht es auf lange Sicht gut? -Keine Ahnung. Aber ich hoffe es, weil er mir sehr wichtig ist.

Ist denn dein Mann asexuell, wenn ich fragen darf?

Lg, Maria
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Alter: 41
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.07.2021
Beiträge: 41
Wohnort: Hagen, NRW
BeitragVerfasst am: Di Jul 20, 2021 7:01    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Maria,

das mit dem Entgegenkommen, um die Beziehung zu erhalten, kann ich gut nachfühlen. Klar, da gibt es eben diesen Teil von mir, der Konsens als Wert sehr hoch hält (ich selbst würde das nicht wollen und liebe da das Marshall-Rosenberg-Zitat "Please do as I requested, only if you can do so with the joy of a little child feeding a hungry duck.").
Gleichzeitig gibt es da auch Teile, denen Harmonie wichtig ist oder die einfach deutlich pragmatischer ist, so dass es in anderen Bereichen eine deutliche Grauzone die zwischen "Ja!" und "Nein!" liegt.
Letztlich denke ich, kommt es am Ende vor allem darauf an, die Verantwortung dafür zu übernehmen, wenn man der anderen Person entgegenkommt und rechtzeitig die Bremse zu ziehen, sobald man bemerkt, dass da ein Leidensdruck entsteht.

Zum Beispiel lieben meine Kinder es, vorgelesen zu bekommen und gerne auch manche Bücher mehrmals hintereinander. Ich liebe es, Bücher das erste Mal vorzulesen. Das zweite Mal ist es okay. Beim dritten Mal spüre ich, wie sich in mir ein Widerwillen bildet. Vor dem vierten sage ich "Stop, ich will das nicht mehr"... und letztlich wäre es wohl gut gewesen, es schon beim dritten Mal zu sagen,um mir und meinen Kindern die Phase zu ersparen, in der ich feststelle, dass ich mich nicht mehr auf die gemeinsame Zeit freue. (da arbeite ich dran)

Mein Mann ist nicht asexuell, sondern entspräche wohl dem, was hier als demisexuell bezeichnet werden würde (in dem Sinne, dass er nur Sex mit Menschen haben will, mit denen er eine romantische Beziehung hat... und da er zudem monogam leben will, schränkt das die Auswahl auf mich ein). Er war Mitte 20, als wir zusammenkamen. Er hatte davor noch keine Beziehung und keinen Sex gehabt (nur ein... wie hieß das noch... Petting-Erlebnis mit einer guten Freundin, in die er verliebt war), vielleicht kam er deshalb recht gut damit zurecht, dass ich keinen Sex mehr wollte. Dass seine Beziehung zu Sex generell nicht so stark war, meine ich.
Gleichzeitig ist Körperkontakt für ihn die wichtigste Sprache der Zuneigung. Vor den Kindern schliefen wir zu zweit in einem 1 Meter schmalen Bett und kuschelten viel auf der Couch.

Seit den Kindern habe ich das manchmal Problem, dass ich mich mit Körperkontakt übersättigt fühle. Mein Mann kuschelt gerne, die Jungs kuscheln gerne.... doch jeweils nur mit mir. Das führte zeitweise dazu, dass ich mich zurück zog, weil es mir insgesamt zu viel wurde, worunter mein Mann litt.
Mittlerweile machen wir es so, dass ich morgens zu ihm ins Bett zum kuscheln komme und dabei den Timer auf 10 Minuten stelle. Das mag unromantisch klingen, hilft jedoch mir dabei, es zu genießen.

Bei Dir klingt es, als ob Du da gut die Verantwortung für Dich übernehmen könntest und als ob die Häufigkeit bei Dir noch im grünen Bereich wäre (also der, in dem ich mich beim 2. Vorlesen befinde)?
Gleichzeitig scheint es Deinem Mann schwer zu fallen, darin zu vertrauen, dass es Dir damit gut geht und sich Sorgen zu machen, dass Du Dich soweit verbiegst, dass es Dir und/oder der Beziehung schadet. richtig?

Viele liebe Grüße,
Julia
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Ananas




Alter: 35
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.07.2021
Beiträge: 5
Wohnort: Graz-Neuhart
BeitragVerfasst am: Di Jul 20, 2021 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Julia!

Ich verstehe total, was du meinst und finde es gut, dass du versuchst auch gut auf dich zu schauen- das ist sehr wichtig und wird uns leider oft in der Kindheit anders beigebracht. Somit verinnerlichen wird das oft in so einem Maße, bis wir uns fast selbst vergessen.
Leidensdruck hab ich tatsächlich verspürt und zwar in der Phase, wo ich noch gar nicht wusste, dass ich assexuell bin. Ich weiß es ja erst seit ca. 1 Jahr, also noch nicht so lange. Davor dachte ich, dass es einfach dazu gehört und ich verkorkst wäre. Also hab ich Sex "über mich ergehen" lassen...

Insofern tue ich jetzt nichts mehr, das ich nicht möchte. Ich habe erkannt, dass ich normal bin und führe diesbezüglich viele Gespräche mit meinem Mann. Anfangs war es für ihn auch schwer, weil er nicht wusste, wie er mit meiner Assexualität umgehen soll. Aber wir haben für uns jetzt dieses "Arrangement" getroffen und damit fühl ich mich recht wohl und er sich bis jetzt auch.

Ich finde deine Metapher mit dem Vorlesen sehr gelungen und bin da ganz deiner Meinung: man darf und soll Nein sagen, wenn man merkt, dass man nicht mit ganzem Herzen dabei ist. Das sollte sich auf alle Lebensbereiche beziehen! Funktioniert bei mir auch nicht immer, aber ich übe da auch jeden Tag dran. Very Happy

Also habt ihr, du und dein Mann, eine gute Basis gefunden. Zumindest klingt es so. Ich lese bei dir heraus, dass dir das Wahren persönlicher Grenzen generell sehr wichtig ist und du das gut einfordern kannst. Finde das echt super!
Ihr scheint jedenfalls beide gut zurecht zu kommen! Smile

Das Vereinnahmen und das Überladen mit Kuscheleien kenn ich zu gut! Ich musste da auch kürzlich mal eine Grenze ziehen. Ich bin eigentlich eine geborene "Kuscheltante", aber mir wird das manchmal auch zu viel. Kann dich da also total verstehen! Ich bin aber ganz begeistert von deinen kreativen Strategien, die du für euch entwickelt hast.

Ja, genau. Ich bin beim 2. Vorlesen und achte drauf, dass es auch nur bis dorthin geht. Wink Mein Mann hat derzeit noch Schwierigkeiten, ja. Einfach, weil er ja ganz anders tickt und sich nicht vorstellen kann, dass man ganz gut ohne Sex auskommen kann bzw. dass man auch Sex haben kann, ohne dass der Partner etwas einfordert. Er hat Angst, dass er mich mehr oder weniger "vergewaltigt", wenn er Sex mit mir hat, weil er weiß, dass ich das nicht brauche. Er will mich halt nicht verletzen, was ich total rücksichtsvoll finde. Daran arbeite ich gerade, dass er da keine Angst haben muss...

Lg, Maria
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Alter: 41
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.07.2021
Beiträge: 41
Wohnort: Hagen, NRW
BeitragVerfasst am: Mi Jul 21, 2021 6:42    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Maria,

wow, das klingt nach einer schönen heilsamen und Klarheit schenkenden Entwicklung.
Ich finde Dich in dem, was und wie Du er schreibst, sehr sympathisch. Very Happy

Was hast Du bislang unternommen, um Deinem Mann die Angst zu nehmen, Dir da etwas 'anzutun', bzw. davon zu überzeugen, dass er darauf vertrauen kann, dass die Verantwortung da bei Dir liegt?

Liebe Grüße,
Julia
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Ananas




Alter: 35
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.07.2021
Beiträge: 5
Wohnort: Graz-Neuhart
BeitragVerfasst am: Fr Jul 23, 2021 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Julia!

Entschuldige bitte, dass ich mich erst jetzt melde- in letzter Zeit hatte ich viel um die Ohren

Ja, danke. Ich bin froh, dass ich mich wieder ein Stück weit selber kennengelernt habe. Immer wieder faszinierend, wieviel man an sich selber noch entdecken kann. Very Happy

Danke, liebe Julia- ich gebe das Kompliment gern zurück! Smile Du schreibst auch sehr sympathisch! Mir gefällt einfach dein "Standing"...dass du klar deine Grenzen setzt und sie auch wahrst.

Bezüglich meines Mannes: Wir reden ganz viel! Ich versuche ihm, vor, während und nach dem Miteinanderschlafens durch liebevolle Rückmeldungen zu versichern, was ich daran schön finde/fand, damit er "meine Welt" besser versteht. (Ich "picke" mir dabei ja besonders die Zärtlichkeiten und die Nähe raus.)
Es kommt auch langsam bei ihm an, trotzdem merke ich, dass es für ihn ein Rätsel ist, keinen Sex zu brauchen bzw. zu wollen...

Lg, Maria
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Alter: 41
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.07.2021
Beiträge: 41
Wohnort: Hagen, NRW
BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2021 7:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maria,

das mit der Entschuldigung kann ich nur erwidern. Wir sind gerade bei meinem Schwiegervater und ich bin froh, für ein paar Tage dem Lärm der Bautrockner Zuhause entrinnen zu können.

Ich finde es sehr schön, wie Du auf Deinen Mann eingehst und ihm dabei Deine Perspektive vermittelst.Very Happy

Bezüglich des Selbstkennenlernen habe ich bei mir entdeckt, dass die Okay-Handlungen eine Pferdefuß haben, weil sie im Gegensatz zu den 'Ich liebe es!'-Handlungen meist extrinsisch motiviert sind. Das heißt, ich erwarte/erhoffe irgendwas... Dankbarkeit/Wertschätzung, dass die andere Person sich darüber freut, irgendwas in der Richtung. Und wenn die ausbleibt, empfinde ich Ärger darüber.
Wenn ich z.B. etwas koche, das ich für mich jetzt nicht unbedingt gekocht hätte (z.B. weil es Fleisch enthält), weil sich die Kinder das so sehr gewünscht haben, und wenn sie es dann nicht essen oder kaum, sondern sagen, dass sie da doch keine Lust drauf haben, dann kommt Wut in mir hoch.
Oder wenn ich viele okay-Sachen an einem Tag gemacht habe und mir dann ein mir wichtiger Wunsch abgeschlagen wird.

Da weiß ich noch nicht, wie ich mit dieser Erwartungshaltung umgehen soll. Das heißt, ich bemühe mich, mir zu sagen, dass ich nichts erwarte, doch wenn das dann in Konflikten belastend aus mir herausbricht, scheint das nicht zu stimmen. Ich frage mich, ob es da einen besseren Weg gibt...

Viele liebe Grüße, Julia
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